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  Warum wir andere schön finden - oder auch nicht

Hypnose hilft, auch wenn alles andere versagt.

James Braid

Schönheit kommt von innen – aber nicht nur. Denn was wir schön finden liegt auch in unseren Genen. Symmetrische Gesichter deuten auf eine besonders stabile Entwicklung hin, die wir gerne an unsere Nachfahren weitergeben würden. Ein Taille-Hüft-Verhältnis von 0,7 gilt bei Frauen als besonders attraktiv und wird unterbewusst mit Fruchtbarkeit und einem gebärfähigen Becken verbunden.

Das klingt natürlich erst einmal sehr oberflächlich. Hätten es dann Menschen mit diesen Eigenschaften nicht viel einfacher einen Partner zu finden? David Buss, Evolutionspsychologe der University of Texas, untersucht die Aspekte der Partnerwahl in verschiedenen Kulturen und glaubt fest daran, dass wir jeden Menschen durch die Brille unserer Gene betrachten und die Attraktivität unseres Gegenübers dementsprechend evaluieren – unterbewusst natürlich. (1)

Doch wie können rein optische Faktoren genetisch eine Rolle spielen, wenn das Schönheitsideal sich doch regelmäßig ändert? Im 17. Jahrhundert, dem Zeitalter des Barock, waren üppige Frauenkörper in Mode und sogar ein leichtes Doppelkinn wurde als besonders schön empfunden. Heute freuen sich die wenigsten Frauen über ein Doppelkinn und auch, wenn der üppige Frauenkörper durch die Body-Positivity-Bewegung und kurvige Models auf den Laufstegen langsam wieder in die Öffentlichkeit rückt, so ist das Schönheitsideal der Industrienationen meist immer noch die schlanke und sportliche Frau. Oft ist genau der Körper besonders begehrenswert, der in einer Epoche schwer zu erreichen ist. (2) (3)

Die Verhaltensforscherin Dr. Elisabeth Oberzaucher von der Universität Wien weiß, dass die Genetik uns trotzdem beeinflusst. Sie drückt es wie folgt aus: “Symmetrie und Proportionen spielen eine Rolle – und die zeigen sich zeitlich statisch.” (1) Interessant oder?

Es gibt allerdings noch einen weiteren Punkt, der uns Menschen Attraktivität vermittelt: Vertrautheit. Wir scheinen uns einen Prototyp aus Personen aus unserem Umfeld oder den Medien aufzubauen. Je mehr eines Schönheitsideals also in Filmen oder anderen Medien auftaucht, desto attraktiver werden wir diesen Typ Mann oder Frau finden. Nach einer genetischen Festlegung auf Symmetrie und Körperproportionen ist unser Schönheitsideal also tatsächlich lenkbar und auch medial manipulierbar. (1) Mehr Diversität in den Medien kann also auch zu einer breiter gefächerten Wahrnehmung von Schönheit führen.

 


Quellen:

(1) Charlotte Simons (2018): Warum wir andere schön finden – oder eben nicht. Die Welt. Online verfügbar unter https://www.welt.de/kmpkt/article181575186/Attraktivitaet-Warum-wir-andere-schoen-finden-oder-eben-nicht.html

(2) Marlies Stücklschweiger (2015): Schönheit im Wandel der Zeit und Folgen des Schönheitsideals heute. Medizinische Universität Graz. Online verfügbar unter https://online.medunigraz.at/mug_online/wbAbs.getDocument?pThesisNr=46457&pAutorNr=&pOrgNr=14024

(3) Franziska Felber, Hardy Funk (2013): Geschichte der Schönheit. Durch dick und dünn. PULS. Online verfügbar unter https://www.br.de/puls/themen/leben/geschichte-der-schoenheit-mode-trends-durch-die-jahrhunderte-100.html

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