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Welche Schlafphasen gibt es?

Hypnose hilft, auch wenn alles andere versagt.

James Braid

Er ist ein unverzichtbarer Teil unseres Lebens: Der Schlaf. Gesunder Schlaf bietet eine wertvolle Regeneration für deinen Körper und ist die beste Voraussetzung für das seelische Wohlbefinden. Nicht umsonst heißt es im Volksmund „Schlaf ist die beste Medizin“. Sobald du schläfst, erholt sich dein Körper von den täglichen Strapazen und du verarbeitest das Tagesgeschehen. Schlafmangel hingegen führt unter anderem zu Tagesmüdigkeit und Konzentrationsschwäche sowie zu gesundheitlichen Beschwerden. Die moderne Ära der Schlafforschung begann Anfang des 20. Jahrhunderts, als Forscher sich mit elektrischen Hirnstromwellen zu befassen begannen. Schlafen an sich funktioniert nicht einfach wie im „im Schlaf“. Dein Körper und Gehirn werden nicht nur einfach schlaff, um sich wie ein PC herunterzufahren. Ganz im Gegenteil: Beide durchlaufen einen komplexen Vorgang mit vier verschiedenen Entspannungszuständen, die sogenannten Schlafphasen. (1)

Die verschiedenen Schlafphasen, die sich zyklisch bis zu 5x die Nacht wiederholen, lassen sich zwischen Non-REM-Schlaf (Phase 1 bis 3) und REM-Schlaf (Phase 4) unterscheiden. Während der Schlafphasen verändern sich deine Gehirnströme, es werden unterschiedliche Wellen gesendet. (2) Jede Schlafphase dauert circa fünf bis fünfzehn Minuten und die vier Schlafphasen führen zu einem Schlafzyklus, der etwa 90 bis 110 Minuten andauert. Versuche, dir den Schlafzyklus wie eine Treppe bildlich vorzustellen. Von der Einschlaf- bis zur Tiefschlafphase steigst du quasi die Treppe hinab und von der REM- bis zur erneuten Leichtschlafphase steigst du Treppenstufen wieder hoch. Dieser Vorgang wiederholt sich mehrfach in der Nacht und die ersten Schlafzyklen haben lange Tiefschlafphasen mit relativ kurzen REM-Schlafphasen. Im Laufe der Nacht verlängern sich die REM-Phasen, wohingegen die Tiefschlafzeit sinkt: Der Schlaf wird oberflächlicher und du wachst schließlich auf.

Phase 1: Einschlafphase

Während der Einschlafphase, wie der Name schon sagt, verlässt du den Wachzustand und du beginnst einzuschlafen ein. In diesem oberflächlichen Schlafzustand verlangsamen sich die Muskelbewegungen und das Gehirn kommt zur Ruhe. Dein Körper beginnt sich zu entspannen. Gelegentliches Muskelzucken, ein Hochschrecken oder das Gefühl ins Leere zu fallen, können diese Phase begleiten. Es scheint, als ob der Übergang vom Wach- in den Schlafzustand einen Konflikt für dein Gehirn darstellt. Der eine Gehirnteil befiehlt dir, wach zu bleiben, wohingegen der andere Teil deinen Körper und Geist zum Einschlafen ermutigt. Sobald du äußere Reize wie leise Geräusche nicht mehr wahrnimmst, bist du eingeschlafen. 

Phase 2: Leichtschlafphase

In dieser Non-REM-Schlafphase entspannen sich die Muskeln in deinem Körper weiter. Der Herzschlag verlangsamt sich, die Atmung wird tiefer und die Körpertemperatur sinkt. Die Augenbewegung stoppt und im Laufe der Phase werden die Gehirnströme langsamer. Obwohl die Leichtschlafphase mehr als 50 Prozent des Gesamtschlafs einnimmt, ist der Schlaf in diesem Stadium nach wie vor oberflächlich. Dein Körper bereitet sich lediglich auf den Tiefschlaf vor.

Phase 3: Tiefschlafphase

Schlafen wie ein Murmeltier – diesen Zustand erlebst du vermutlich in der Tiefschlafphase. Dieses Stadium wird auch in eine mitteltiefe und tiefe Schlafphase aufgeteilt. In dieser wichtigsten Schlafphase entspannst und erholst du dich physisch und psychisch am besten. Deine Muskel- und Hirnaktivität ist auf ein Minimum beschränkt. Spannend ist hier, dass es den Schönheitsschlaf tatsächlich gibt. Denn in der Tiefschlafphase schüttet dein Körper Wachstumshormone aus: Neue Hautzellen entstehen und die Stärkung deines Immunsystems wird angeregt. Der Tiefschlaf tritt nur in der ersten Hälfte der Nacht auf und nach etwa mehr als einer Stunde tritt die erste REM-Schlafphase auf.

Phase 4: REM-Schlaf

Bis hierhin bleibt dein Schlaf gleichförmig. Das ändert sich schlagartig mit der REM-Schlafphase. Die Gehirnaktivitäten, Atmung und der Herzschlag werden wieder schneller, wohingegen die Muskelaktivitäten vollständig zum Stillstand kommen. Dass die Muskeln in dieser Phase vollständig erschlaffen, ist als eine Art von Schutzmechanismus des Körpers zu verstehen. Die Abkürzung REM bedeutet „rapid-eye-movement“ und steht für die raschen Augenbewegungen unter den geschlossenen Lidern während der REM-Phase. Das interessante in dieser Phase ist, dass du jetzt besonders intensiv träumst. Viele Forscher vermuten, dass in der REM-Phase emotionale Eindrücke und Informationen verarbeitet werden. Nach dieser Phase findest du wieder in den Leichtschlaf zurück und der Schlafzyklus beginnt von vorne.

 

 


Quellen:

(1) NIH. National Institute of Neurological Disorders and Stroke (2019): Brain Basics: Understanding Sleep. Online verfügbar unter https://www.ninds.nih.gov/Disorders/Patient-Caregiver-Education/Understanding-Sleep

(2) Oana Ramona Velicu, Natividad Martínez Madrid, Ralf Seepold (2016): Experimental Sleep Phases Monitoring.  DOI: 10.1109/BHI.2016.7455976. Online verfügbar unter https://ieeexplore.ieee.org/document/7455976 

Bildnachweis: Adobe Stock.

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