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Dankbarkeit macht glücklich

Hypnose hilft, auch wenn alles andere versagt.

James Braid

Was bedeutet es für dich, dankbar zu sein? Welche Situationen kommen dir in den Sinn? Ein Fremder hält dir die Tür auf, ein Kollege nimmt dir Arbeit ab, ein Freund schenkt dir etwas, jemand lädt dich zum Essen ein oder jemand macht dir ein Kompliment? Spürst du dabei wirklich Dankbarkeit oder sagst du nicht eher aus Höflichkeit „Danke“? In vielen Situationen ist wahrscheinlich eher Letzteres der Fall. Das ist auch gar nicht schlimm, sondern ganz normal. Ein bloßes „Danke“ schafft eben noch kein tiefes Gefühl.

Wir wollen hier eine andere Art von Dankbarkeit thematisieren. Eine umfassendere, eine, die du wirklich fühlst und die dir und deinem Körper gut tut. 

Dankbarkeit fühlen

Bei dieser Art von Dankbarkeit richtest du deinen Fokus einmal auf das, was wirklich schön ist in deinem Leben. Dabei geht es weniger um die großen Dinge, sondern vielmehr um die vielen Kleinigkeiten in deinem Alltag, die dich mit Freude erfüllen. Glückliche Menschen nehmen wunderbare Kleinigkeiten wahr und erachten diese nicht als selbstverständlich.

Dieser Blickwinkel hilft dir tatsächlich dabei, dein Wohlbefinden zu stärken. Deine Lebensfreude und deine Vitalität steigern sich merklich, wenn du täglich Dankbarkeitsübungen machst und diesen Blickwinkel in dein (Er)Leben integrierst. Internationale Forscherteams haben in Studien herausgefunden, dass Dankbarkeit sogar die Heilung von Krankheiten begünstigt. Kurzum: Dankbarkeit macht glücklich. 

Studie: Dankbarkeit stärkt das Wohlbefinden 

Robert A. Emmons, Professor für Psychologie an der University of California in Davis, machte die Dankbarkeit unbeabsichtigt zum Gegenstand seiner Arbeit und forschte damit als einer der ersten Wissenschaftler auf diesem Gebiet. Gemeinsam mit seinem Kollegen Michael McCullough startete er drei Studien, die mit Dankbarkeitsinterventionen arbeiteten.

Die beiden Psychologen teilten 192 Probanden in drei Gruppen ein. Die erste Gruppe führte zehn Wochen lang ein Dankbarkeitstagebuch, die zweite Gruppe notierte, was in der jeweiligen Woche schlecht gelaufen war und die dritte Gruppe reflektierte neutral über das Erlebte.

Nach zehn Wochen wurden die Ergebnisse miteinander verglichen: Gruppe eins zeigt bei psychologischen Befragungen messbar mehr Optimismus als die anderen beiden Gruppen. Sie spürt mehr Lebensfreude und fühlt sich vitaler. Körperliche Beschwerden wie Muskelverspannungen, Kopf- oder Bauchschmerzen oder auch Schwindel haben sich reduziert. Der Schlaf hat sich verbessert und die Teilnehmer von Gruppe eins gehen seltener zum Arzt. Ihre Fitness hat sich gesteigert und sie treiben mehr Sport als die beiden Vergleichsgruppen. Sogar ihre sozialen Beziehungen haben sich durch das Praktizieren von Dankbarkeit vertieft und fühlen sich erfüllender an. Außerdem zeigen sich Fortschritte in der Motivation und beim Erreichen wichtiger Ziele.

Die beiden Psychologen interpretieren die Ergebnisse dahingehend, dass Dankbarkeit keinen Platz lässt für Frustration. Gefühle wie Angst, Wut und Neid schwinden. Dankbarkeit kann ihrer Ansicht nach helfen, Angsterkrankungen zu behandeln sowie Depressionen und Süchte zu lindern. (1)

Studie: Dankbarkeit heilt Krankheiten

Inzwischen erforscht auch die Schulmedizin das Dankbarkeitsgefühl und seine Folgen auf unsere Gesundheit. Paul J. Mills konnte in einer Langzeitstudie nachweisen, dass sich Dankbarkeit positiv auf den gesundheitlichen Zustand von Herzpatienten auswirkt. Mills teilte 186 Männer und Frauen mit Herzinsuffizienz (Stadium B) in zwei Gruppen ein: Eine der beiden Gruppen führte ein Dankbarkeitstagebuch, die andere Gruppe diente als Kontrollgruppe.

Bei Gruppe eins verbessert sich die physische Gesundheit und ein Abrutschen in Phase C kann verhindert werden. Dies ist bei der Kontrollgruppe nicht der Fall, sodass Mills die positiven Effekte tatsächlich auf die Dankbarkeitsintervention zurückführen kann. (2)

Wie du Dankbarkeit praktizierst

Du fragst dich, was du nun ganz konkret tun kannst, um Dankbarkeit in dir zu fühlen und so deine Gesundheit, Lebensfreude und Vitalität zu fördern? Die erste Methode ist ganz einfach und im Prinzip genau das, was in beiden Studien praktiziert wurde: Führe ein kleines Dankbarkeitstagebuch, in das du jeden Abend vor dem Schlafengehen drei Dinge schreibst, für die du an diesem Tag besonders dankbar bist. Das kann ein schöner Spaziergang sein, das Lächeln einer fremden Person, ein tolles Essen, ein Gefühl, ein schönes Gespräch, ein Kompliment und so weiter. Die Macht deiner Vorstellungskraft lässt dich das Erlebte mit allen Sinnen spüren. Wenn du zuvor in die Selbsthypnose gehst, kannst du das Erlebte noch intensiver wahrnehmen. Hier kannst du die Selbsthypnose lernen. Fühle noch einmal hinein, in die drei Punkte, die du notierst. Du wirst sehen, dass dieses Ritual kaum Zeit kostet und dennoch Früchte tragen wird. 

Ebenso kannst du jeden Abend und jeden Morgen ein Bild vor deinem inneren Auge erschaffen, das dir zeigt, wofür du gerade dankbar bist. Fühle, wo du in deinem Körper die Dankbarkeit spürst. Das kann zum Beispiel im Herzbereich sein oder du bemerkst, wie du zu lächeln beginnst, sich deine Schultern entspannen oder du tiefer atmest. Diese Übung folgt dem Prinzip „Sieh es, fühle es, sei es“. Mit „Sein“ ist das Ausbreiten der Dankbarkeit im Körper gemeint, ausgehend von dem Bereich, wo du die Dankbarkeit spürst. Lass das Gefühl der Dankbarkeit sich ausdehnen in dir und um dich herum. Spüre es nicht nur einmal kurz, sondern gib ihm Raum und spüre dabei weiter hinein. 

Vielleicht bekommst du direkt ein Gefühl dafür, welches der beiden Rituale besser zu dir passt. Ansonsten empfehlen wir dir, beide Übungen einmal auszuprobieren und dann diejenige weiterzuverfolgen, bei der du dich wohler fühlst. Natürlich ist es auch möglich, beide zu praktizieren. Bleibe geduldig und führe die Übung(en) über mehrere Wochen durch. Egal, wofür du dich entscheidest – wir sind uns sicher, dass regelmäßige Dankbarkeit auch dein Glücksempfinden steigern wird!

 

 


Quellen:

(1) M. E. McCullough, R. A. Emmons (2003): Counting Blessings Versus Burdens: An Experimental Investigation of Gratitude and Subjective Well-Being in Daily Life. Journal of Personality and Social Psychology. 84 (2), S. 377-389. Online verfügbar unter https://doi.org/10.1037/0022-3514.84.2.377

(2) P. J. Mills et al. (2015): The Role of Gratitude in Spiritual Well-Being in Asymptomatic Heart Failure Patients. Spirituality in Clinical Practice. 2 (1), S. 5-17. Online verfügbar unter https://doi.org/10.1037/scp0000050

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Einfach toll

Das sollten alle lesen und anwenden.

Svjetlana
aus
Berlin

Dankbarkeit macht glücklich

Wirklich interessant!

Simone
aus
Berlin

Super

Dann mal DANKE für diesen Artikel 🙂

Simone
aus
Berlin
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