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Mit diesen Tipps steigerst du deine Motivation für Sport

Hypnose hilft, auch wenn alles andere versagt.

James Braid

Trotz der durchweg positiven Effekte, die Sport auf unsere Gesundheit und damit unser ganzes Leben hat, tun wir uns oft schwer, regelmäßige Sporteinheiten dauerhaft in unseren Alltag zu integrieren – während andere beim Sport geradezu aufzublühen scheinen und sich ganz und gar nicht dazu zwingen müssen. Doch warum scheint es einigen so leicht zu fallen und wie kannst auch du dich nachhaltig zum Sport motivieren?

Zuerst ist es wichtig zu verstehen, dass jeder Organismus von Natur aus danach strebt, möglichst wenig Energie zu verbrauchen. Dieser Mechanismus ist von der Evolution gegeben. Der Körper will damit Energiereserven für schlechte Zeiten anlegen – was für unsere Vorfahren durchaus Sinn ergab. In unserer heutigen Gesellschaft jedoch, in der genug Nahrung (also Energie) vorhanden ist, wirkt dieser Energiesparmodus eher kontraproduktiv. 

Die gute Nachricht ist, dass du diesem Mechanismus nicht hoffnungslos ausgeliefert bist. Es gibt eine Kraft in dir, das stärker wirkt als der Energiesparmodus: Dein Unterbewusstsein – und dein Unterbewusstsein steuert deine Motivation. (1) (2)

Konzentriere dich auf das, was du erreichen willst

Um deine Motivation für Sport zu steigern, solltest du dir in einem ersten Schritt wirklich klar darüber werden, warum du Sport machen möchtest. Schreibe auf, was du erreichen willst und nutze deine Vorstellungskraft, um dir zu verinnerlichen, wie du dich dadurch fühlen möchtest: „Ich will mich leicht und beweglich fühlen“ oder „Ich passe wieder in meine alte Lieblingsjeans“. So veränderst du deinen Fokus und setzt einen starken Anreiz, dein Training auch wirklich durchzuführen, denn Emotionen wirken sich stark auf deine Motivation aus. Stecke die Notizen in dein Portemonnaie oder hänge sie an den Badezimmerspiegel, wo du sie sehen kannst. Falls die Versuchung da ist, den Sport ausfallen zu lassen, führe dir vor Augen WARUM du trotzdem trainieren möchtest. 

Setze dir konkrete und erreichbare Ziele

Klare Ziele machen es dir leichter deinen Erfolg zu messen. Oft sind wir schwammig beim Formulieren unserer Ziele oder wissen gar nicht genau was wir erreichen wollen. „Ich will fitter werden“ ist kein messbares Ziel, während „Ich will 5 km am Stück joggen können, ohne aus der Puste zu sein“ ein sehr konkretes Ziel ist. Du kannst darauf hinarbeiten, Fortschritte messen, sie feiern und dich belohnen, wenn du dein Ziel erreicht hast. Ziele zu erreichen fühlt sich unglaublich gut an und das wiederum steigert deine Motivation. Setze dir besser kleinere Etappenziele, damit sich das Gefühl des Erfolgs möglichst bald nach deinen Trainingseinheiten einstellen kann. 

Mache Sport zur Gewohnheit

Gewohnheiten sind ein Gourmetschmaus für unseren Drang Energie zu sparen! Das hat einen ganz einfachen Grund: Unser Gehirn verbraucht eine große Menge an Sauerstoff für Denkprozesse. Gewohnheiten reduzieren diesen Verbrauch, weil wir nicht mehr aktiv darüber nachdenken müssen, was wir tun. Das Gehirn spart Energie.

Richte dir feste Zeiten für dein Sportprogramm ein und mach es dir so leicht wie möglich. Nimm die Sporttasche mit zur Arbeit, gehe direkt nach dem Feierabend ins Fitnessstudio oder stelle deine Laufschuhe parat an die Eingangstür, damit du nur hineinschlüpfen musst. Wenn es dir schwerfällt, ist unsere Hypnose zur Änderung von Gewohnheiten eine wahre Hilfe. Bei YouTube berichten unsere Hypnotisanden, wie sie ihre Gewohnheiten erfolgreich verändert haben und sich durch die Veränderung ihrer Gewohnheiten innerlich befreit fühlen. Übrigens: Hypnose beschleunigt nachweisbar den Prozess, deine Gewohnheiten zu ändern.

Verpflichte dich

Trotz allem kann es immer Tage geben, an denen sich die Motivation nicht richtig einstellen will. Hier hilft es, wenn du dich regelrecht zum Sport verpflichtest. Such dir deshalb Trainingspartner oder alternativ einen Personal Trainer, wenn du alleine trainieren möchtest. Wenn jemand auf dich wartet, wirst du dir zweimal überlegen, ob du dein Training wirklich absagst und außerdem kann Sport zu zweit gleich doppelt Spaß machen. 

 

 


Quellen:

(1) Norbert Hagemann, Maike Tietjens, et al.: Psychologie der sportlichen Höchstleistung (Sportpsychologie), Hogrefe Verlag; 2007, ISBN: 978-3801720339 . Online verfügbar unter https://books.google.ch/books?hl=de&lr=lang_de&id=AEtpbHX2PZsC&oi=fnd&pg=PA5&dq=motivation+sport+steigern&ots=gExWmH5oww&sig=BRGAGzKKrfNR1zaZzZXd-IaJC6A&redir_esc=y#v=onepage&q&f=false

(2) F. Rheinberg: Intrinsische Motivation und Flow Erleben, Springer Verlag; 2006, pp 331-354. Online verfügbar unter https://doi.org/10.1007/3-540-29975-0_13 

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Motivationsschub

Hat geholfen, dass ich mich motiviere wieder joggen zu gehen.

Svjetlana
aus
Berlin

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Interessanter Artikel!

Simone
aus
Berlin
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