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Wie du noch heute in nur 7 Schritten deine Komfortzone verlassen kannst

Hypnose hilft, auch wenn alles andere versagt.

James Braid

Nachdem wir im vorausgehenden Artikel geklärt haben, was sich hinter dem Begriff „Komfortzone“ verbirgt und warum es erstrebenswert sein kann, die Komfortzone zu verlassen, stellt sich dir womöglich die Frage nach dem WIE. Wir geben dir hier sieben Tipps mit an die Hand, zum Verlassen deiner Komfortzone.

Bevor wir hierzu übergehen, ist es wichtig, dass du zuerst einmal realisierst, dass du in irgendeiner Form an deiner Komfortzone festhältst. Wenn du außerdem verstehst, was dich dort bisher verweilen ließ, hast du bereits die Hälfte der Arbeit getan. Für die zweite Hälfte werden dir die folgenden sieben Tipps dienlich sein:

1. Was wäre das Worst-Case-Szenario?

Der wohl wichtigste Punkt: Frage dich, was das Schlimmste wäre, das passieren könnte, wenn du die Schwelle von der Komfortzone zur Wachstumsphase übertrittst. Stelle dir das Szenario vor deinem geistigen Auge vor.

Nehmen wir einmal an, du hast dich bisher vor einer wichtigen Prüfung gedrückt, aus Angst, diese nicht zu bestehen. Stelle dir vor, was passiert, wenn du tatsächlich durchfällst. Eventuell fällt dir dabei auf, dass dies gar nicht allzu schlimm wäre, sondern du die Prüfung zu einem späteren Zeitpunkt wiederholen kannst. Das Schlimmste daran wäre vielleicht die Zeit, die im ersten Moment verloren erscheinen würde. Aber verlierst du deine Zeit nicht eher, indem du dich vor der Herausforderung drückst und somit wartest? Wenn du durchfällst, kannst du dir dennoch dafür auf die Schulter klopfen, dass du bereit warst, dich deiner Prüfungsangst zu stellen und an der Situation zu wachsen.

So oder so ähnlich fallen die Antworten auf die Frage nach dem Worst-Case-Szenario oft aus. Du nimmst dir dadurch den Druck und erkennst, dass die Welt nicht untergehen würde, wenn das Worst-Case-Szenario eintritt, sondern du und deine Liebsten sogar stolz auf dich sein könnten.

2. Was wäre das Best-Case-Szenario?

Ebenso sinnvoll ist es, dir das Best-Case-Szenario vorzustellen: Was ist das Beste, das passieren könnte, wenn du dich aus deiner Komfortzone hinauswagst? Oft öffnet diese Vorstellung Türen und Tore und beflügelt dich.

Nehmen wir einmal das oben genannte Beispiel der Prüfung. Das Beste wäre, die Prüfung mit Bravour zu bestehen. Hältst du dies für unrealistisch, so stelle dir einfach vor, du bestehst die Prüfung. Es warten auf dich Lob und Anerkennung und nichts steht dir im Wege für die weitere Zukunft. Schafft das nicht Freude und Erleichterung? Keine Stunde oder Minute mehr musst du an die bevorstehende Prüfung denken, sondern hast sie einfach abgehakt. Ist das nicht Grund genug, dich in die Wachstumsphase zu begeben?

3. Reflektiere schriftlich

Anders verhält es sich in Situationen, in denen nicht ganz eindeutig ist, ob hinter der Komfortzone wirklich Wachstum auf dich wartet oder etwas, das du lieber lassen solltest. Denn es gibt durchaus Momente, in denen sich Altes bewähren würde.

Nehmen wir an, du bist mit einem Freund im Urlaub, der unbedingt Surfen lernen möchte und versucht, dich ebenso zu überreden. Du meldest Bedenken an, weil du dich schon beim Schwimmen überhaupt nicht sicher im Wasser fühlst. Dein Freund kommt mit dem Argument, du solltest deine Komfortzone doch verlassen. Handelt es sich hierbei nicht um eine gesunde Selbsteinschätzung? Nicht alles, was auf den ersten Blick nach Komfort vs. Wachstum aussieht, ist dies auch.

Wenn du zweifelst, kann es ratsam sein, deine Gedanken schriftlich zu fixieren und diese dann in Ruhe zu überprüfen. Generell ist es gut, die Dinge nicht zu überstürzen, sondern dir selbst ein wenig Zeit zu geben. Oft fühlt man den Unterschied zwischen Komfortzone und gesunder Vernunft sehr deutlich. 

4. Erzähle anderen von deinem Vorhaben 

Wenn du ganz genau weißt, dass es besser ist, die Komfortzone in einem bestimmten Punkt zu verlassen, erzähle anderen von deinem Vorhaben. Wenn dir beispielsweise ein bestimmter Arztbesuch Unbehagen oder gar Angst bereitet, du aber seit Monaten oder sogar Jahren weißt, dass dieser Termin wichtig wäre, erzähle einem Menschen aus deinem engsten Umfeld, dass du diesen Termin zum Zeitpunkt X wahrnehmen wirst.

Du wirst sehen, dass dies eine Art „Commitment“ schafft. Es ist, als hättest du jemandem versprochen, etwas zu tun, und würdest nun in dessen Pflicht stehen. In Wahrheit stehst du „nur“ in deiner eigenen Pflicht, aber ist dies nicht mindestens genauso wichtig? 

5. Entlarve Ausreden

Immer wenn du an der Schwelle zwischen Komfort- und Wachstumszone stehst, wirst du Ausreden finden, warum etwas nicht oder noch nicht geht. Deine (bewährten) Gewohnheiten werden von deinem inneren Schweinehund beschützt. Komme dir dabei selbst auf die Schliche, enttarne deine eigenen Ausreden und schenke ihnen kein bzw. kaum Gehör. 

Wenn es dir schwer fällt, deine unliebsamen Gewohnheiten zu überwinden oder auch, wenn dir die Veränderung zu lange dauert, bietet die Hypnose gegen schlechte Angewohnheiten eine wirksame Unterstützung. Studien belegen, dass du mit Hypnose selbst hartnäckige lästige Gewohnheiten in nur 2 Tagen ändern kannst.

6. Spring ins kalte Wasser

Entscheide dich zu einem gewissen Punkt dafür, ins kalte Wasser zu springen – Kurz, aber schmerzlos. Je länger du haderst, desto größer wird die Herausforderung.

Manchmal ist es besser, dass du mit deinem Vorhaben einfach loslegst, auch wenn du noch nicht alle Schrittte weisst oder einen konkreten Plan für die einzelnen Etappen vorliegen hast. Auf dem Weg zu deinem Ziel werden sich dir neue Möglichkeiten auftun. 

7. Belohne dich

Belohne dich selbst – unabhängig vom Ausgang deiner Handlung. Erweise dir selbst den Respekt, den du verdienst, wenn du dich aus deiner Komfortzone hinaus getraut hast. Jeder von uns braucht diese Selbstliebe und Belohnungen motivieren dich außerdem, auch in Zukunft Mut zu beweisen. 

In unserem weiterführenden Artikel findest du 7 Tipps für mehr Selbstliebe.

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Wie von euch gewohnt, ein super Artikel 😍
Ihr könntet noch erwähnen, dass man unter Hypnose auch die nötige Portion Mut bekommt, die man dafür braucht.

Mona
aus
Berlin
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